Gedämpfte Preise in Rotholz

Bei der gestrigen Februarversteigerung wurden 313 Großrinder und zusätzlich 34 Zuchtkälber aufgetrieben.

Die Verkaufsquote lag bei den Großrindern bei 90%.
 
Die gestrigen Vorzeichen, speziell rund um den Milchmarkt haben bei den Milchkühen über alle Kategorien zu einem Preisrückgang geführt. Auffallend war die bescheidene Anzahl an bäuerlichen Käufern. Hier bleibt abzuwarten, wie sich die nächsten Monate entwickeln.
 
Nettodurchschnittspreise Holstein:

Jungkühe: 28 Stk. verkauft für Ø €1.695,--
Mehrkalbskühe: 17 Stk. verkauft für Ø €1.722,--
Kalbinnen: 3 Stk. verkauft für €1.320,--

Den höchsten Preis bei den Holsteintieren mit €2.460,-- erzielte eine in Bewertungsklasse I gereihte Red Holsteinjungkuh (V. Fageno Red) vom Betrieb Georg Angerer, Moar in Fritzens. Diese korrekte, kompakte Jungkuh mit breitem Euter und 34 kg Tagesmilch wurde für den Italienexport angekauft.

Bereits am 14. März findet die nächste Versteigerung in Rotholz statt.

Text: Ing. Bruno Deutinger
Fotos: Hannes Leitner