Flotter Versteigerungsverlauf in Rotholz

Bei der zweiten Versteigerung im Jänner wurden 284 Großrinder und zusätzlich 80 Zuchtkälber aufgetrieben.

Die Verkaufsquote lag bei den Großrindern bei knapp  95%.

Bei den Zuchtkälbern gab es zu Beginn der Versteigerung einen deutlichen Rückgang der Durchschnittspreise im Vergleich zur vorherigen. Beim Großvieh gestaltete sich die Versteigerung flott und mit ordentlichen Preissteigerungen. Für Kühe und Kalbinnen guter Qualität konnten sehr gute Preise erzielt werden.

Nettodurchschnittspreise Holstein:
Jungkühe: 34 Stk. verkauft für Ø €1.699,--
Mehrkalbskühe: 9 Stk. verkauft für Ø €1.873,--
Kalbinnen: 2 Stk. verkauft für €1.590,--
Jungkalbin: 1 Stk. verkauft für €850,--
Kälber: 2 Stk. verkauft für Ø €240,--

Den höchsten Preis bei den Holsteintieren mit €2.300,-- erzielten gleich zwei Tiere. Zum einen eine in Prkl. I gereihte zweikalbige Sidtochter mit 46 kg Tagesgemelk vom Betrieb Eva Lindner, Moosen in St. Johann, welche von der TVM für den Italienexport ersteigert wurde und zum anderen eine enorm kapitale rote Jungkuh (V. Fageno) mit 36 kg Tagesgemelk vom Betrieb Georg Angerer, Moar in Fritzens. Diese produziert nun bei Marco Brugger in Ainet/Osttirol.

Bereits am 21. Februar findet die nächste Versteigerung in Rotholz statt.

Text: Ing. Bruno Deutinger
Fotos: Hannes Leitner